Felgenfest 2026: Rennradfahrer und HamelnR Supporter Marc Hoellenriegel im Interview

Unser HamelnR Supporter Marc Hoellenriegel fährt leidenschaftlich Rennrad und arbeitet als Referent der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont. Im Interview erklärt er, warum das Felgenfest jedes Jahr tausende Menschen begeistert. Und was seine Region für Radfahrer so attraktiv macht.

Das Felgenfest lockt jedes Jahr tausende Menschen auf die gesperrten Straßen entlang der Weser. Einer, der die Begeisterung für den Radsport besonders gut kennt, ist unser HamelnR Supporter Marc Hoellenriegel. Der passionierte Rennradfahrer und Referent der Gesundheitsregion Hameln-Pyrmont spricht im Interview über seine Leidenschaft fürs Radfahren, die besondere Atmosphäre des Felgenfests und darüber, warum Bewegung heute wichtiger ist, denn je.

Das Felgenfest ist für viele ein Highlight im Jahr. Was macht die Veranstaltung aus deiner Sicht besonders?

Für mich persönlich ist es die tolle Stimmung unter Gleichgesinnten und die vielen kleinen Ziele entlang der Strecke. Und wann kann man schon einmal so frei und unbeschwert auf komplett gesperrten Straßen fahren?

Welche Bedeutung haben Events wie das Felgenfest für die Bewegungsförderung in der Region?

Solche Veranstaltungen können Menschen daran erinnern, dass Radfahren einfach Spaß macht. Vielleicht ist das dann auch der Auftakt, wieder bewusster und häufiger Bewegung in den Alltag zu integrieren.

Der Weser-Radweg ist Teil der Strecke. Was macht die Region für Radfahrer so attraktiv?

Der Weser-Radweg ist unglaublich vielfältig und abwechslungsreich. Tolle Landschaften, schöne Städte und immer das Wasser in der Nähe – was will man mehr? Aber auch abseits des Weser-Radwegs ist unsere Region genial zum Radfahren. Ob flach oder hügelig: Hier kommen alle auf ihre Kosten.

Du bist in der Region auch so etwas wie ein Bike-Influencer. Fühlst du dich in der Verantwortung, andere zu mehr Bewegung zu motivieren?

„Bike-Influencer“ klingt nach mehr, als es ist. Ich mag es einfach zu zeigen, wie viel Spaß Rennradfahren und Radeln in unserer Region machen. Ich gebe gerne Einblicke in den Sport, in Events und Trainings – immer mit einer Prise Humor. Natürlich freue ich mich, wenn jemand dadurch merkt, dass sich das eigene Bewegungsverhalten positiv verändert.

Gibt es eine Tour im Landkreis, die du besonders empfehlen würdest?

Die eine perfekte Tour gibt es eigentlich nicht. Jede Strecke hat ihren eigenen Reiz. Durch unsere Topografie kann man individuell entscheiden, wie leicht oder schwer die Tour sein soll. Ich fahre besonders gern über wenig befahrene Straßen durch kleine Dörfer – am besten bei 23 Grad und einem lauen Lüftchen.

Was hat dich persönlich zum Rennradfahren gebracht?

Durch die vielen Spinning-Kurse hat sich mein Interesse immer stärker in Richtung Radsport entwickelt. Ich hatte zunehmend Lust, selbst aufs Rennrad zu steigen. Irgendwann hatte ich genug Geld angespart, um mir ein Mittelklasse-Rennrad zu kaufen. Ab da war ich sofort mittendrin und habe angefangen, mir erste sportliche Ziele zu setzen.

Warum ist Bewegung aus deiner Sicht heute wichtiger denn je?

Wir alle stehen unter Strom. Überall gibt es negative Nachrichten, viele sitzen zu viel und brauchen Ventile, um ausgeglichen zu bleiben. Neben den vielen bekannten körperlichen Vorteilen ist Bewegung auch für die mentale Gesundheit Gold wert.

Viele Menschen wissen, dass Bewegung gut ist – trotzdem fehlt oft der Antrieb. Woran liegt das?

Das ist extrem vielschichtig. Wir sind alle unterschiedlich und brauchen vielleicht auch unterschiedliche Arten der Motivation. Vielleicht fehlt soziale Unterstützung oder man hat einfach noch nicht das gefunden, was wirklich Spaß macht. Manchmal liegt es auch an schlechter Ernährung oder daran, dass das Sofa und die Lieblingsserie gerade einfach reizvoller sind. Oft hilft es, nicht zu viel nachzudenken und einfach mal anzufangen. Vielleicht gibt es auch jemanden im Umfeld, der einen mitzieht.

Welche einfachen Wege gibt es, mehr Bewegung in den Alltag zu integrieren, ohne gleich Leistungssport zu betreiben?

Einfach mal die Treppe statt des Aufzugs nehmen. Das Auto stehen lassen und mit dem Rad fahren. Alles unter zwei Kilometern zu Fuß erledigen. Oft sind es die kleinen Dinge, die sich summieren und die Gesundheit positiv beeinflussen.

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