Eltern der Elisabeth-Belling-Gesamtschule und des Albert-Einstein-Gymnasiums arbeiten Hand in Hand: Ein Bauwagen von allen für alle

Zwei Schulen - ein gemeinsames Projekt: Die Elterninitiativen der Elisabeth-Belling-Gesamtschule und des AEG haben gemeinsam am Schulzentrum Nord das Projekt "Bauwagen" ins Leben gerufen. Ein Blick hinter die Kulissen.

Was ist dieses Gefährt nicht schon bewegt worden: Bella, der Bauwagen, so heißt er, stand erst bei der Stadt Hameln, ging dann für einen Euro in den Besitz der Elterninitiativen am Schulzentrum Nord über, stand in Fuhlen bei Natalie Evans auf dem Grundstück, wurde von Familie Deidert transportiert, in den Hallen des Karosseriefachbetriebs Schierling in Hameln weitergeschraubt und soll nun bald auf dem Gelände des Schulzentrums Nord stehen, um den Schülerinnen und Schülern des Albert-Einstein-Gymnasiums und der Elisabeth-Belling-Gesamtschule in den Pausen zu dienen.

Schulhof muss neu gestaltet werden

„Hier wird er von außen bearbeitet und verschönert. Viel Arbeit wurde schon von den Eltern geleistet“, sagt Natalie Evans, die Vorsitzendes Fördervereins am AEG ist. Zusammen mit Mira Eickmeyer-Koch aus dem Schulvorstand der EBG war sie sich vor einiger Zeit einig: „Der Schulhof am Schulzentrum Nord muss gestaltet werden.“ In Ihren Augen „könnte noch eine Menge zusammen gemacht werden. Zurzeit sind die einen oben, die anderen unten.“

Seit Januar wird dieser nun sukzessiv saniert: morscher Boden raus, das Dach dicht machen. Alles nur mit der Hilfe von Schülerinnen und Schülern, ihren Eltern sowie durch viele großzügigen Materialspenden lokaler Unternehmen. Jetzt wird er lackiert, daraus wird ein ganzes Grillevent gemacht, sodass sich Eltern und Schülerinnen und Schüler der beiden Schulen besser kennenlernen. Ziel und letzte Station des Bauwagens soll dann der Schulhof sein, der gemeinsame wohlgemerkt: „Der Bauwagen soll als Pausenausleihe dienen“, berichtet Natalie Evans. Heißt: Spielmaterial für die Pause kann hier ausgeliehen werden; im vorderen Teil könnten sich die Verantwortlichen einen Verkaufsraum vorstellen, in dem zum Beispiel Klassenverbände oder Jahrgangsstufen Waffeln oder ähnliches verkaufen können, um ihr Budget aufzustocken.

Natalie und Mira loben die Zusammenarbeit. „Wir wollen als Schule zusammenarbeiten“, die Logos der beiden Bildungsreinrichtungen sollen mit drauf, der Platz für den Bauwagen ist schon ausgesucht, im Herbst soll er da stehen. „Ein Bauwagen, der verbindet“, sagen die beiden.

Fotos: Karen Schreiber / Natalie Evans

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