Wo Handwerk sichtbar wird
Wenn Christian Behr durch Hameln fährt, schaut er oft zuerst auf Fenster. „Ich sehe meistens die Fenster, die alle noch getauscht werden müssten“, sagt er und lacht. Der Tischlermeister und Geschäftsführer von MBD schaut dabei aber nicht nur kritisch hin. Am Schiller-Gymnasium etwa blickt er bis heute gerne einmal nach oben. Dort hat sein Team die Fenster eingebaut. „Das war ein schönes Bauprojekt“, sagt er.
Viele Menschen sehen später nur das fertige Ergebnis. Für Behr steckt dahinter deutlich mehr: Abstimmung, Planung und das Zusammenspiel verschiedener Gewerke. „Am Ende sieht es trotzdem aus wie jedes andere weiße Fenster“, sagt er.
Aber es muss sauber geplant sein, gut funktionieren und optisch passen.
Besonders persönlich wird es für ihn bei Haustüren oder Markisen. „Die Haustür ist das Gesicht des Hauses“, sagt Behr. Dort gehe es nicht mehr nur um Funktion, sondern auch um Farben, Stoffe und Gestaltung.
Wichtig ist ihm, dass gute Arbeit sichtbar bleibt – auch wenn irgendwann die nächste Generation neue Fenster oder Haustüren braucht.
Mein Lieblingsspot in der Region
Wenn es um den Ort geht, dann Holtensen. Ansonsten sitze ich gern in der Fußgängerzone im Eiscafé und beobachte die Leute.
Darum lebe ich gerne hier
Am Wochenende mache ich gerne …
Unternehmungen mit meiner Frau und unseren Kindern. Am liebsten draußen.