Urlaubsflair bei Mönckemeyer: Vom „Wohnzimmer“ in die weite Welt

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Dennis Mönckemeyer ist Betriebstextilwirt – und liebt das Reisen. Aus seiner Heimatstadt Hameln würde es ihn beruflich trotzdem nie ziehen. Er führt das Familienunternehmen für Taschen, Rücksäcke, Koffer und Co. in fünfter Generation. Das Geschäft in der Osterstraße ist sein „zweites Wohnzimmer“. Er sagt: „Mein Job ist Familie.“ Wir haben ihn besucht.

Das große Schild im Reisebereich vom Fachgeschäft Mönckemeyer erinnert an einen Flughafen. „Departure“ steht in schwarzen Versalien über den Hinweisen für die Gepäckaufgabe und den Wartebereich. Eine Wand weiter ist ein Flugzeug zu sehen, das von Sonnenstrahlen umgeben in den blauen Himmel abgehoben ist. Urlaubsgefühle und Fernweh mitten in der Hamelner Innenstadt.

„Unser Angebot steht sinnbildlich für die Freude am Entdecken, für das Reisen und Spaß haben“, sagt Dennis Mönckemeyer, der das Familienunternehmen für Koffer, Taschen, Rucksäcke und Co. in fünfter Generation führt. „Wir merken, dass die Hamelner die Lust gepackt hat wieder raus zu gehen und ihre Stadt und Umgebung neu zu entdecken. Wir sind froh, die passenden Begleiter anbieten zu können“, sagt Dennis. Taschen, Rucksäcke und Koffer passen schließlich nicht zum Motto „Stay at home“, sondern eher zu „Go out and have fun!“.

Dennis Mönckemeyer: „Wer das Leben genießt, ist bei uns richtig“

Endlich können der 37-Jährige und seine Mitarbeiter ihre Kunden aus der Region wieder persönlich begrüßen und beraten, wenn es um die Wahl des passenden Koffers, der geeigneten Tasche oder eines Rucksacks geht. Diese Beratung macht Dennis Mönckemeyer am meisten Spaß. Denn er erfährt viel über die Vorhaben seiner Kunden, die meist in froher Erwartung auf ihr nächstes Erlebnis ins Geschäft kommen. Er sagt:

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Ich verkaufe nicht blind einen Koffer, eine Tasche oder einen Rucksack, sondern frage den Kunden, was sie damit vorhaben. Meist kommt dann eine Antwort wie: “Wir fliegen in den Urlaub” oder “Wir brauchen die passende Tasche zum neuen Outfit für die nächste Feier”. Es ist einfach immer wieder spannend, zu erfahren, was sich unsere Kunden vorgenommen haben. Und es ist toll, weil die Leute mit dem Gedanken an den Urlaub oder die nächste Feier zu uns kommen. So ist bei uns immer gute Laune.

„Wie ein Wohnzimmer“: Dennis Mönckemeyer ist mit dem Geschäft aufgewachsen

Der Familienvater und Betriebstextilwirt liebt das Reisen und Entdecken selbst. Für Einzelhandelsketten zu arbeiten oder in eine Großstadt zu ziehen, käme für Dennis Mönckemeyer nicht infrage. „Mein Job ist Familie. Das nehmen auch unsere Mitarbeiter so wahr, die in unserem Familienbetrieb arbeiten“, sagt er.

Noch heute wohnt seine Familie über dem Geschäft in der Osterstraße. Schon als Kind war Dennis Mönckemeyer regelmäßig im elterlichen Verkaufsraum zu finden. „Die Narbe hier habe ich mir im Alter von drei Jahren da vorne am Fenster geholt“, sagt er und deutet auf seine Lippe. „Das Geschäft ist immer mein Wohnzimmer gewesen. Für mich war der berufliche Weg daher auch schon immer klar.“

Entsprechend besucht Dennis das Wirtschaftsgymnasium in Hameln, studiert danach an einer Fachakademie für Textil & Schuhe in Baden-Württemberg. „Ich habe den Bereich Schuhe studiert, weil er mehr mit Leder zu tun hat als zum Beispiel Oberbekleidung.“ Auch Lederjacken gehören inzwischen zum Sortiment von Mönckemeyer, das sich über die Jahre hinweg immer wieder verändert und weiterentwickelt hat.

Mönckemeyer in Hameln: Tradition seit 1879

Die Wurzeln des heutigen Geschäfts gehen bis ins Jahr 1879 zurück, als Wilhelm Jonas ein Fachgeschäft für Drechslereiartikel, Pfeifen und Stöcke in der Hamelner Fischpfortenstraße gründete. Später folgte der Umzug in die Osterstraße, zuerst in die Hausnummer 4, dann in die Nummer 7, in der sich das Geschäft heute noch befindet. Aus dem damaligen Schirmfachgeschäft entwickelte Dieter Mönckemeyer das Lederwaren-Haus. Inzwischen führt Dennis das Unternehmen in fünfter Generation.

„Tradition und das Familienunternehmen als solches sind mir wichtig. Auch der Standort Hameln liegt mir am Herzen“, betont der 37-Jährige. So sehr ihn das Reisen fasziniert: “Hameln hat alles, was man für ein gutes Leben braucht und ich komme immer wieder gern zurück …”

Fotos: Tanja Dutton

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